Messen für die Gastronomie
HOGA, Internorga, Anuga FoodTec: Wer Gastronomie und Food erreichen will, ist über das Jahr verteilt auf mehreren Messen. Hier die Termine – und was Verkostung und Küchentechnik für Ihren Stand bedeuten.
Die wichtigsten Messen für die Gastronomie
Termine können sich ändern – vor der Planung lohnt ein Blick auf die jeweilige Messe-Website.
HOGA Nürnberg — 17.–19. Januar 2027
Hallen 3, 3A, 4 und 4A. Mit FOODSpecial als eigenem Bereich für Lebensmittelspezialitäten in Halle 3A und dem Food-&-Beverage-Bereich in Halle 4. 2025 rund 520 Aussteller und 16.600 Fachbesucher.
Internorga Hamburg — 12.–16. März 2027
Jährliche internationale Leitmesse für den gesamten Außer-Haus-Markt mit über 1.000 Ausstellern zu Food, Technik, Digitalisierung und Einrichtung. Liegt mitten in der Hauptmessesaison.
Anuga FoodTec Köln — 23.–26. Februar 2027
Internationale Zuliefermesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie mit rund 1.500 Ausstellern. Schwerpunkt Prozess- und Verpackungstechnik, findet alle drei Jahre statt.
Was ein Stand für Gastronomiebetriebe leisten muss
Verkostung und Live-Cooking. Besonders im FOODSpecial-Bereich der HOGA und auf der Anuga FoodTec entscheidet die offene Zubereitung darüber, ob Besucher stehen bleiben.
Kühlung und Frische. Lebensmittel brauchen durchgehende Kühlkette auf dem Stand – das beeinflusst Grundriss und Stromplanung von Anfang an.
Fläche für Technikvorführungen. Küchengeräte, Prozess- und Verpackungstechnik brauchen Platz zum Vorführen und Zuschauen.
Ausreichend dimensionierte Anschlüsse. Strom, Wasser und Abwasser müssen zur Technik passen. MG Messebau unterstützt bei diesen Messe-Service-Bestellungen.
Standservice im laufenden Betrieb. Ein Stand mit Verkostung ist nach drei Messetagen deutlich stärker beansprucht als ein reiner Präsentationsstand – Reinigung und Bestückung gehören in die Planung.
Live-Cooking gehört an den Anfang der Planung, nicht ans Ende
Ein Stand mit offener Zubereitung unterliegt strengeren Auflagen als ein reiner Präsentationsstand. Drei Bereiche sind relevant: die technischen Richtlinien des Veranstalters (Brandschutz, zulässige Geräte, Absaugung, Materialanforderungen), die lebensmittelrechtlichen Vorgaben bei der Abgabe von Speisen an Besucher, und die technische Versorgung mit ausreichend dimensioniertem Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss.
Diese Punkte beeinflussen Grundriss, Materialwahl und Anschlussbestellungen – wer sie erst kurz vor der Messe klärt, muss den halben Stand umplanen. Die konkreten Auflagen legt der jeweilige Veranstalter fest und sollten vor der Standfreigabe abgestimmt sein.
MG Messebau unterstützt bei den Anmeldungen und Messe-Service-Bestellungen und plant die Technik von Anfang an mit ein.
Wer im Januar baut, zahlt weniger
Die Hauptmessemonate der Branche sind März, April und September. In diesen Wochen arbeiten praktisch alle Messebauer an der Kapazitätsgrenze, Termine werden knapp und die Preise ziehen an.
Für Gastronomie-Aussteller ist das direkt relevant: Die Internorga im März fällt mitten in diese Spitze, die Anuga FoodTec im Februar und die HOGA im Januar liegen davor.
Wer auf mehreren dieser Messen ausstellt, kann das ausnutzen: Ein modularer Stand, der im Januar für die HOGA gebaut wird, steht für die Februar- und Märztermine bereits bereit – gebaut zu Konditionen außerhalb der Hochsaison. Bei technikintensiven Ständen mit Kühlung und Küchengeräten fällt dieser Effekt besonders ins Gewicht.
Ihr Messebauer für technikintensive Stände
Häufige Fragen
Auf welchen Messen ist ein eigener Stand für Gastronomiebetriebe sinnvoll?+
Für die Gastronomie sind HOGA, Internorga und Anuga FoodTec die relevantesten Fachmessen im deutschsprachigen Raum. Welche passt, hängt von der Zielgruppe ab: HOGA und Internorga erreichen Endanwender, die Anuga FoodTec die Zuliefer- und Prozesstechnikbranche.
Was kostet ein Messestand mit Verkostungsbereich oder Küchentechnik?+
Technikintensive Stände liegen über den Kosten eines reinen Präsentationsstands. Ein modularer Systemstand startet bei ca. 250–350 €/m², individuelle Stände mit Hebeboden, Truss und Multimedia ab ca. 500 €/m². Dazu kommt die separate Standmiete.
Übernehmt ihr die Bestellung von Strom- und Wasseranschlüssen?+
Ja. Unterstützung bei Anmeldungen und Messe-Service-Bestellungen wie Hängepunkten, Strom und Wasser gehört dazu – bei Küchentechnik ist das ein zentraler Punkt der Standplanung.
Kann derselbe Stand auf HOGA, Internorga und Anuga FoodTec eingesetzt werden?+
Bei modularer Bauweise ja – mit angepasster Technik und Grafik. Zwischen den Terminen wird der Stand im eigenen Lager eingelagert und bleibt einsatzbereit.
Wie unterscheidet sich ein Stand auf der HOGA von einem auf der Anuga FoodTec?+
Die HOGA richtet sich an Endanwender aus Gastronomie und Hotellerie, die Anuga FoodTec an die Zuliefer- und Prozesstechnikbranche. Auf der HOGA stehen Verkostung und Erlebnis im Vordergrund, auf der Anuga FoodTec die Vorführung von Anlagen und Technik.
Verkostung, Kühltechnik, Live-Cooking? Lassen Sie uns planen.
Sagen Sie uns, was auf Ihrem Stand passieren soll – wir klären Technik, Anschlüsse und Auflagen von Anfang an mit. Erste Einschätzung innerhalb von 24 Stunden, kostenfrei. Oder direkt anrufen: 0911 2379007.